Montessori Zentrum ANGELL

10bili mit ihren selbstkonstruierten Fahrzeugen

Startklar für den Wettbewerb: Die Konstrukteure aus der 10bili und ihre Fahrzeuge.

Mit 3D-Druck und CAD-Programmierung haben sich die Schülerinnen und Schüler der 10bili im NWT-Unterricht bei Augustin Probst beschäftigt. Die neu erworbenen Fähigkeiten konnten sie dann auch gleich bei einem herausfordernden Projekt unter Beweis stellen. Ihre Aufgabe war es, in Zweierteams ein Leichtbaufahrzeug zu konstruieren, das mit der kinetischen Energie aus einem gespannten Haushaltsgummi eine möglichst große Strecke zurücklegen und dabei drei Stück Würfelzucker, vor Witterungseinflüssen geschützt, transportieren kann.

Für die Realisierung der Fahrzeuge standen den 10.-Klässlern zum einen Balsaholzleisten und Metallstäbe für die Radachsen zur Verfügung. Die Verbindungsteile, die Räder und die Zucker-Transportbox sollten die Schüler jeweils mittels 3D-Druck herstellen. Ebenso den Haken zum Spannen des Startgummis.

Bei der Gestaltung der Fahrzeuge hatten die Schüler freie Hand. Lediglich die Mindestlänge von 20 Zentimetern mussten sie einhalten.

Nach einigen Stunden der Tüftelei folgte am 6. April dann der Praxistest. In einem Wettbewerb wurde der Testsieger in der Kategorie „weiteste Strecke“ aus drei Versuchen ermittelt. Aber nicht allein auf den zurückgelegten Weg kam es an. Ausgezeichnet wurden auch das leichteste Fahrzeug, die komplexeste Steckverbindung und das gelungenste Gesamtdesign. In allen Kategorien durften die Schüler ihren Favoriten wählen.

10bili konstruiert Fahrzeuge
10bili konstruiert Fahrzeuge
10bili konstruiert Fahrzeuge
10bili konstruiert Fahrzeuge
10bili konstruiert Fahrzeuge
10bili konstruiert Fahrzeuge
10bili konstruiert Fahrzeuge
10bili konstruiert Fahrzeuge

Doch auch wer ohne Preis ausging, hatte keinen Grund, traurig zu sein. Denn bei diesem Projekt ging es um weit mehr. „Ich wollte vor allem eine motivierende Rahmenaufgabe stellen, bei der die Schüler ihre Kreativität, ihr räumliches Vorstellungsvermögen und die neu erlernten CAD-Programmierfähigkeiten zusammen einbringen und vertiefen können“, so Augustin Probst.

Auch zum Thema Nachhaltigkeit konnten die Schüler noch etwas lernen. Schließlich sind die kleinen Gefährte umweltfreundlich produziert. Für dem 3D-Druck kam Polylactid, kurz PLA, zum Einsatz. Bei diesem Material handelt es sich um einen biologisch abbaubaren Kunststoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke oder Zuckerrohr hergestellt wird.

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