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191023 CrisprIn den Räumlichkeiten des Theaters PAN.Optikum in den Lokhallen am Güterbahnhof hat die Klasse 8a an zwei Abenden das Theaterstück "Crispr" aufgeführt.

Bei einer Sicherheitskonferenz in München fällt der US-Außenminister plötzlich leblos zu Boden. Während der Obduktion macht man eine ungewöhnliche Entdeckung: Auf seinem Herzen bildet sich ein Totenkopf ab. Wie sich schnell herausstellt, wurde dieses Zeichen durch ein genetisch verändertes Virus hervorgerufen, dass auf den Außenminister personifiziert war und diesen tötete.

191023 Crispr 1In einem weiteren Handlungsstrang wird ein Ehepaar mit Kinderwunsch, von einem Arzt auf ein geheimes Projekt in einer Einrichtung in Kalifornien aufmerksam gemacht, bei dem mit Hilfe von Gentechnik besondere Kinder gezüchtet werden.

Das sagen die Schülerinnen und Schüler über das Stück:

"Wir wollten ein Theaterstück über Zukunft schreiben, das war uns schon am Anfang klar. Da es Genmanipulation schon heute gibt, wobei es in Deutschland allerdings verboten ist, hat uns das Thema besonders inspiriert und wir haben es aufgegriffen und anhand des brandneuen Buches „Helix“ von Mark Elsberg bearbeitet.

Gehen wir mal davon aus, es gäbe Genmanipulation: Wäre es nicht toll, wenn man seinen Kindern schwere Krankheiten ersparen könnte? Oder, während man schwanger ist, seine Kinder nach eigenen Wünschen „erstellen“ könnte - Aussehen ,IQ, Schlafdauer, Reaktionsschnelligkeit...

Allerdings gäbe es bei diesen Vorstellungen auch die negative Seite:

Ist es überhaupt wünschenswert, dass alle „perfekt“ sind?

Was wäre überhaupt perfekt, wenn alle perfekt sind?

Im Stück bricht ein Machtkampf um das Wissen über Genmanipulation aus. Allerdings ist das Stück nicht nur eine fiktive Sache; auch heute gibt es einige Pharmakonzerne wie Monsanto (siehe Bild unten), die mit Genmanipulation an Pflanzen Geld verdienen."

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