Montessori Zentrum ANGELL

Bioland ZertifizierungSeit Montag, den 2. Juli 2012 ist das Montessori Zentrum ANGELL Freiburg eine der wenigen Schulen Deutschlands, die sich „Bioland-Gastropartner" nennen dürfen. Mit der Schildübergabe an die Geschäftsführerin Antoinette Klute-Wetterauer gab Dr. Christian Eichert, Geschäftsführer von Bioland Baden-Württemberg den Startschuss für die offizielle Partnerschaft.

Im großen Speisesaal der ANGELL Bioteria können nun die fast 2000 Schülerinnen und Schüler des Montessori Zentrum ANGELL und der ANGELL Akademie mit gesunden Gerichten aus kontrolliert biologischen Lebensmitteln höchster Qualität verpflegt werden. Dr. Christian Eichert, Geschäftsführer von Bioland Baden-Württemberg, überreichte Antoinette Klute-Wetterauer, Geschäftsführerin des Montessori Zentrum Angell, das Bioland-Partner-Zertifikat. „Mit unserer Bioland-zertifizierten Bioteria ist das Montessori Zentrum ANGELL Vorreiter für gesunde, nachhaltige und abwechslungsreiche Ernährung in der Schule. Die Bioland-Zertifizierung ist ein weiterer Baustein unserer Bemühungen um praktizierte Nachhaltigkeit", so Antoinette Klute-Wetterauer.
Bioland ZertifizierungDas Qualitäts-Siegel / Zertifikat Bioland steht für Regionalität, Transparenz und Glaubwürdigkeit in Belieferung und Verzehr hochwertiger Lebensmittel. „Das Montessori Zentrum ANGELL setzt mit seinem Bekenntnis zu Bioland deutschlandweite Maßstäbe für eine nachhaltige Schulverpflegung mit Mehrwerten wie Tier-, Umwelt- und Klimaschutz", so Christian Eichert im Zuge des Festaktes.
Arne Kuder, Leiter der Gemeinschaftsverpflegung bei ANGELL, bilanziert: „Zurzeit beziehen wir 60% aller Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau, bei Gemüse beträgt der Anteil annähernd 100%. Damit garantieren wir, dass bei der Zubereitung unseres täglichen vegetarischen „Schnellen Tellers" ausschließlich Bio-Produkte verwendet werden."
Auf Nachhaltigkeit achtet das Team um Küchenchef Christoph Ehret aber nicht nur bei der biologischen Herkunft, sondern auch bei Regionalität und Saisonalität der Produkte. „Wir lehnen es ab, Produkte um den halben Erdball reisen zu lassen und verzichten dafür lieber auf argentinisches Rindfleisch und im Winter z.B. auf Tomaten", so Ehret. Ein wichtiger regionaler Lieferant ist der Bio-Großhandel Rinklin aus Eichstetten am Kaiserstuhl. Die Bio-Zertifizierung wird von der Kontrollstelle ABCERT aus Esslingen durchgeführt.

Kochteam zaubert gesunde Gerichte aus frischen, regionalen und saisonalen Zutaten

Bioland ZertifizierungDie schon bei der Eröffnung im Juni 2011 „Bioteria" getaufte Schulmensa war von Anfang an auf die Verarbeitung frischer Lebensmittel und die Vermeidung sogenannter Convenience-Produkte ausgerichtet. Die hohen Qualitätsstandards stellen besondere organisatorische Anforderungen an das Team der Bioteria: „Um die etwas höheren Marktpreise der Bioprodukte auszugleichen, haben wir Beschaffung und Menüplanung optimiert. So ist es keine Seltenheit, dass der Wetterbericht Einfluss auf die Menüplanung hat, z.B. wenn sich – wie in diesem Frühjahr geschehen – die Frühkartoffeln mal um zwei Wochen verspäten und wir deshalb auf festkochende Sorten zunächst verzichten müssen", so Arne Kuder. Auch auf die Rezepturen hat die Umstellung Einfluss: „Wir haben festgestellt, dass viele Biogewürze wesentlich geschmackvoller und damit ergiebiger sind als konventionell angebaute. Um Überwürzung zu vermeiden, haben wir daher unsere Rezepte entsprechend überarbeitet."
„86 Prozent aller Deutschen wünschen sich Bio-Kost in der Schulverpflegung", so Sonja Grundnig, bei Bioland verantwortlich für den Bereich der Außer-Haus-Verpflegung. „Mit der Kombination von Bio und regional nimmt ANGELL hier eine Vorreiterrolle in der Schulverpflegung ein."

Eltern von Qualität der Mensa überzeugt

Dass bei ANGELL viel Wert auf die Qualität der Ernährung gelegt wird, deckt sich dabei laut Arne Kuder auch mit den Wünschen der Eltern: „Gerade durch die Ganztagsangebote verbringen unsere Schülerinnen und Schüler viel Zeit an der Schule und tanken beim Mittagessen Energie für den Nachmittag. Das gelingt aber nur, wenn das angebotene Mittagessen den Schülerinnen und Schülern auch schmeckt. Dass wir seit Eröffnung der Bioteria die Anzahl der Mittagessen um fast 40 Prozent erhöht haben, während sich die Essensabfälle halbiert haben, zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben."
Und auch dem weitverbreiteten Vorurteil, dass „Bio" teurer sei, als konventionelle Produkte kann Arne Kuder entgegentreten. „Mit der richtigen Strategie lassen sich Biolebensmittel durchaus günstig beschaffen. Aktuell werden Bio-Paprika zum Beispiel günstiger angeboten, als konventionell angebaute."

 


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