Montessori Zentrum ANGELL

170120 Jugendbuero

Jugendliche für Kommunalpolitik zu begeistern, ist keine leichte Aufgabe. Wie es dennoch gelingt, zeigten Christine Golz und Jürgen Messer vom Jugendbüro Freiburg am vergangenen Freitag den Schülerinnen und Schülern der K1.

Sie nahmen den seit Dezember diskutierten Freiburger Beteiligungshaushalt zum Anlass, Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Auswirkungen kommunalen Handelns auf ihr eigenes Leben aufzuzeigen. Zum Einstieg durften sich die Schülerinnen und Schüler gleich aktiv beteiligen, sie bekamen Fragen über den Freiburger Haushalt gestellt und mussten sich - je nach passender Antwort - in die einzelnen Ecken des Klassenzimmers verteilen.

Danach hatten die Schüler die Aufgabe, ihren Tagesablauf in Gruppen zusammenzustellen und auf Karten zu schreiben. Schnell wurde deutlich, wie viele Berührungspunkte es hierbei mit städtischer Politik gibt. Das beginnt schon morgens beim z.B. Zähneputzen, denn die Wasserversorgung liegt in Händen der Badenova, an der die Stadt Freiburg eine große Beteiligung hält. Anschließend durften die Schüler entscheiden, welche Prioritäten sie als Bürgermeister der Stadt Freiburg setzen würden. Die meisten Stimmen erhielten dabei der Öffentliche Nahverkehr, die Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie der Wohnungsbau.

170120 GruppenfotoIn der zweiten Hälfte der Unterrichtseinheit bei Politiklehrer Dr. Michael Walter kam Prof. Dr. Klaus-Dieter Rückauer von der Fraktionsgemeinschaft „Freiburg Lebenswert“ in die Kursstufe, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die städtischen Finanzen zu geben. Der Doppelhaushalt 2017/18 wird Einnahmen und Ausgaben in Höhe von ca. 1,8 Milliarden Euro umfassen. Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es die Möglichkeit eigene Vorschläge zum Etat zu machen und über die Vorschläge anderer im Internet abzustimmen. Auf der extra dafür geschaffenen Plattform wurden bereits über 180 Vorschläge eingestellt und zur Abstimmung veröffentlicht. Von der Möglichkeit, unmittelbar auch über sie konkret betreffende Anträge abstimmen zu können, zeigten sich die Schüler beeindruckt. Bis zum 6. Februar können dort noch Anträge eingegeben werden, eine Möglichkeit, die sicher auch die eine oder der andere von Ihnen nutzen wird.

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