Gymnasium

160318 BrainWeek

Im Raum ist es dunkel. Charlotte aus der 10 bili trägt eine Haube mit Elektroden auf dem Kopf. Auf dem Bildschirm vor ihr sind Buchstabenreihen zu erkennen, die abwechselnd aufleuchten. Hinter ihr beobachten ihre Klassenkameraden gespannt, was passiert. Nur mit ihren Gedanken, besser gesagt mit den kleinen Stromspannungen ihrer Nervenimpulse, schreibt Charlotte „Hallo“ auf den Bildschirm.

Im Rahmen der weltweiten Brain Awarness Week 2016 besuchten am 16. März Neurowissenschaftler des Bernstein Center Freiburg und des Exzellenzclusters BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg das Montessori Zentrum ANGELL. An drei Stationen gingen sie gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern den Geheimnissen unseres Gehirns auf den Grund.

Bei „Knet’ Dir ein Gehirn“ modellierten die Schüler die einzelnen Bestandteile des Gehirns aus Knetmasse und erfuhren dabei Grundsätzliches zu Aufgaben und Funktionsweise des faszinierenden Organs. Beim „Neuronenspiel“ arbeiteten Schülerinnen und Schüler wie Nervenzellen zusammen, um eine scheinbar einfache Aufgabe zu lösen. Sie bildeten wie die Milliarden von Nervenzellen in unserem Gehirn ein Netzwerk und mussten Prozesse gemeinsam koordinieren. Und an der dritten Station konnten sie, wie Charlotte, versuchen mit Gedankenkraft zu schreiben. Die Technologie dazu wurde an der Uni Freiburg entwickelt und ermöglicht es durch das bloße Wiedererkennen eines Buchstabens auf dem Bildschirm ganze Worte zu formen, ohne dabei einen Finger zu krümmen.

Michael Veit, Science Communicator am Bernstein Center war begeistert: „Es ist nicht alltäglich, dass wir es mit so offenen und interessierten Gruppen zu tun haben“. Und auch NWT-Lehrer Thomas Plapp ist sehr zufrieden. „Das war eine tolle Aktion, die bei den Schülern super ankam.“

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