Die Oberstufe

am Montessori Zentrum ANGELL

190125 Costa Rica

An einer Forschungsexpedition nach Mittelamerika nahm Luca Asholz aus der K2 teil.

Aufstehen um sechs, tagsüber recherchieren und dokumentieren, Ergebnisse präsentieren am Abend. Um an einer Master Mint Forschungsexpedition des Instituts für Jugendmanagement aus Heidelberg teilzunehmen, braucht man viel Ausdauer. Man muss in der Lage sein, sich eigene Ziele zu setzen und diese in einem bestimmten Zeitraum umzusetzen.

Fast ein Jahr vor der eigentlichen Expedition, erhielt ich von meinem Biologielehrer eine Empfehlung, die mich berechtigte mich für das Expeditionsangebot Master Mint für Schüler /-innen von 13 bis 21 Jahren zu bewerben. Dann begann die Vorbereitungsphase. In meinem Fall bestand diese an der Teilnahme eines „Erste Hilfe“ Kurs, den Bearbeiten eines online Computer-Workshops und dem Auffinden von Sponsoren. So wendete ich mich auch an die schuleigene Stiftung, die mich in meinem Vorhaben wohlwollend finanziell unterstützte.

Am 14. November trafen sich alle Forschungsteilnehmer zuerst in Heidelberg, wo wir die Ziele und die Methodik für die nächsten gemeinsamen elf Tage absprachen.

Nach dreizehn Stunden Flug kamen wir in San José, der Hauptstadt von Costa Rica, an. Die Tour, die uns von der Karibik zur Pazifikküste Costa Ricas führte, war genauestens organisiert. Jeden Tag fuhren wir mit unserem Expeditionsbus und einem landeskundigen Führer von Unterkunft zu Unterkunft und steuerten verschiedene expeditionsrelevante Orte an. So besuchten wir den Nationalpark in Tortuguero, der wegen seines verzweigten Kanalsystems auch kleiner Amazonas genannt wird. Wir erkundeten den Vulkan Arenal und dessen erloschene Lavafelder.

Während der Reise durch Costa Rica sahen wir unter anderen Alligatoren im Fluss unterhalb einer Brücke oder Faultiere am Straßenrand. Das ungewohnte Klima, die schwüle Luft, die hohen Temperaturen und der unerwartete tägliche Platzregen waren in dieser Zeit ständige Begleiter. Alle neuen Erkenntnisse über Flora, Fauna und Mensch, Kultur und Sprache mussten wir täglich dokumentieren und in einer abendlichen Präsentation aufarbeiten.

Obwohl die Forschungstage mit ihren kurzen Nächten überrascht schnell vorübergingen, waren diese einmaligen Erlebnisse auf jeden Fall die Anstrengung wert. Denn einerseits hat das grüne, freundliche und wunderschöne Costa Rica bleibende Eindrücke hinterlassen, andererseits handelte es sich um eine lehrreiche Erfahrung außerhalb des Klassenzimmers. Ich habe gelernt im Team in einer neuen Umgebung effizient zu arbeiten, Aufgaben eigenständig aufzuteilen und mich an meinen persönlichen Zeitplan zu halten. Durch die gemeinsame Arbeit sind wir als Team zusammengewachsen. Ganz herzlich möchte ich mich bei meinen Unterstützern bedanken, besondere Dank gilt Herrn Dr. Beer, der Angell Schulstiftung und meiner Familie.

» zurück

 

Flyer Oberstufe Download winprosa
Gymnasium ANGELL TV
Kontakt Gymnasium Termine Gymnasium
Speiseplan Angell News