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Besuch beim Orgelbauer

Groß, teuer, Orgel

Am 12.7.22 waren wir, die Klasse 6a, in der Orgelwerkstatt Späth in March-Hugstetten.

Dort wurden wir freundlich vom Leiter der Werkstatt Tilmann Späth begrüßt. Im Gebäude einer ehemaligen Tabakfabrik baut die Familie Späth schon fünf Generationen lang Orgeln. Die Firma wurde 1894 vo Tilmanns Ururopa gegründet und ist somit einer der ältesten und größten Orgelwerkstätten der Welt.

In zwei Gruppen aufgeteilt durften wir die ganze Orgelwerkstatt besichtigen. An einer echten Orgel, die sie gerade bauten, wurde uns anschaulich erklärt, wie eine Orgel funktioniert. Die Orgel war unglaubliche acht Meter hoch, besaß 2000 Pfeifen, und war für Linz bestimmt.

„Schon vor etwa fünf Jahren haben wir mit der Planung für die Orgel begonnen.“, sagte Tilmann zu uns. Die Orgel war für eine halbe Millionen zu haben, auf ihr konnten wir leider nicht spielen, dafür hatten wir die Ehre auf einer Truhenorgel zu spielen, diese kostete „nur“ 15 000 Euro.

Uns wurden verschiedene Pfeifen und Register gezeigt. Die Orgel für Linz war aber nur eine von über 1000 Orgeln, die schon in der Orgelwerkstatt gebaut wurden. Die größte Orgel, die sie je gebaut haben wurde für zwei Millionen Euro verkauft, wir waren alle fasziniert, wie lange so ein Orgelbau braucht und wie viel Arbeit in einem einzigen Instrument stecken kann. Wir alle hatten sehr viel Spaß und haben viel über die Orgel gelernt.

Text von Linn, Marlene, Romy und Aolin
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