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„Sie sorgt für die Seele“ – Schulseelsorgerin Julia Hakenes im Interview

Julia Hakenes unterrichtet nicht nur Englisch und Religion, sondern ist auch Schulseelsorgerin für das Gymnasium im Montessori Zentrum. Was genau Schulseelsorge ist, wie sie dazu kam und was ihre Aufgaben sind, haben wir sie in einem Interview gefragt.

Seit wann gibt es am Montessori Zentrum Schulseelsorge?

Nach meiner zweijährigen berufsbegleitenden Ausbildung wurde ich vom Erzbischof vor zwei Jahren dazu beauftragt, hier an der Schule als Seelsorgerin zu arbeiten.

Warum hat das Montessori Zentrum eine Schulseelsorgerin? Ist das Pflicht?

Nein, das ist überhaupt keine Pflicht, sondern ein Angebot von der Kirche. Ich hatte mich damals beworben, weil ich dachte, dass es mir Spaß machen würde und dass unsere Schule das gut gebrauchen könnte.

Warum ist Seelsorge in der Schule wichtig?

Kinder verbringen immer mehr Zeit hier. Die Schule wird mehr und mehr zum Lebensraum für die Schüler*innen. Da ist jemand, der einen Blick für alle hat, einfach wichtig.

Was macht eine Schulseelsorgerin eigentlich bzw. was sind Ihre Aufgaben?

Prinzipiell macht sie erst mal das, was das Wort sagt: sie sorgt für die Seele. Das kann in vielfältiger Weise sein. Es geht um Begleitung in Krisensituationen und auch um Beratung. Wofür ich auch ausgebildet bin, sind liturgische Feiern, also Schulgottesdienste. Das gibt es hier bei uns aber nicht. Die Schulseelsorge ist nicht nur für Schüler*innen, sondern für alle, die am Schulleben beteiligt sind.

Wird das Angebot von den Schüler*innen auch angenommen und genutzt?

Bis jetzt ist es bei den Schüler*innen noch gar nicht so verbreitet. Das ist gerade erst im Kommen. Weil da natürlich unser Schulpsychologe, Bernhard Max, Ansprechpartner an vorderster Front ist und auch Johanna Nolte in den letzten Jahren viel abgedeckt hat.

Wollen Sie noch was loswerden?

Gläubig oder nicht gläubig - ich bin für alle da. Wenn ich im Haus bin, bin ich ansprechbar. Es gibt keine Sprechstunde.

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