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Von einer Idee zum Weltkonzern

Zu Gast am Montessori Zentrum ANGELL: Martin Bismark, Geschäftsführer der Sauter Building Control International GmbH

Vor über 100 Jahren schaute ein Mann namens Fritz Sauter von einem Berg hinab aufs schweizerische Grindelwald. Er dachte sich, dass es doch möglich sein müsse, die komplette Beleuchtung des Dorfs mittels eines einzigenSchalters zu steuern.

Mit dieser Idee gründete Fritz Sauter ein Unternehmen und entwickelte die erste Zeitschaltuhr. Heute ist die Sauter Gruppe ein weltweit erfolgreiches Unternehmen im Bereich Gebäudeautomation, Gebäudemanagement und Systemintegration. Jüngst hat es den neuen Hauptsitz des Pharmakonzerns Roche in Basel mit modernsten, energieeffizienten Automationstechnologien versorgt. Die Firmenzentrale von Sauter Deutschland befindet sich in Freiburg.

Welche spannenden Arbeitsfelder und beruflichen Perspektiven das Unternehmen bietet, konnten die Teilnehmer des Seminarkurses Wirtschaft, der Wirtschafts-AG und interessierte NWT-Schülerinnen und -Schüler am 11. Oktober erfahren. Zu Gast war Martin Bismark, Geschäftsführer der Sauter Building Control International GmbH, die zuständig für den internationalen Vertrieb von Sauter Dienstleistungen und Produkten ist. Mit viel Begeisterung für das eigene Unternehmen, das sich selbst auf die Fahne geschrieben hat, mit seinen Lösungen die Energieeffizienz von Gebäuden zu steigern und nachhaltig die Lebensräume der Zukunft zu sichern, stellte Bismark die verschiedenen Geschäftsbereiche der Unternehmensgruppe vor. Dabei ging er auf wirtschaftliche und technische Aspekte und insbesondere auch auf das Thema Nachhaltigkeit ein. „Das tolle an dem Wort ist: Wenn ich zehn Leute frage, bekomme ich elf verschiedene Antworten“, sagte Bismark. Und auch die Schüler hatten gleich einige Definitionen parat. Von Bismark erfuhren diese, dass der größte Teil des weltweiten Energieverbrauchs durch Gebäude verursacht wird. Eine Aufgabe von Sauter sei es, die technischen Mittel zur Verfügung zu stellen, damit Kunden energieschonend arbeiten können. Dabei betonte er aber auch, wie wichtig es sei, deren Mitarbeiter am Prozess zu beteiligen und ihre Gewohnheiten zu berücksichtigen.Wichtig sei es ebenfalls, stets solche Lösungen zu finden, die dem Kunden relativ schnelle Einsparmöglichkeiten in Aussicht stellen.

Zum Abschluss hatte Bismark, der als zweifacher Vater um die heutigen Entscheidungsschwierigkeiten und Ängste junger Menschen bei der Berufswahl weiß, noch einen Tipp für die Schüler parat: „Studieren Sie etwas, das Ihnen Spaß macht. Gehen Sie dann ins Arbeitsleben, schauen Sie sich an, ob es das Richtige ist und dann können Sie sich weiter entwickeln. In 50% der Fälle werden Sie nicht den Beruf ergreifen, den Sie gelernt haben. Weil sich die Welt ständig verändert, weil sich die Anforderungen ständig verändern und weil Sie sich ändern.“

„Unternehmer machen Schule“ heißt das Programm der IHK, das Unternehmen und Schulen zusammenbringt und in dessen Rahmen nun auf Initiative von Lehrerin Dr. Annette Schuck auch Martin Bismark zu Besuch war.

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