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Ich bin gespannt, wie wir eigentlich klingen, wenn wir uns wiedersehen…

Die Pandemie hält den Eltern-Lehrer-Schüler-Chor nicht vom Proben ab.

Von den mit der Corona-Pandemie verbundenen Einschränkungen ist nicht nur der Schul- und Kitabetrieb betroffen. Auch die verschiedenen Musik-Ensembles am Montessori Zentrum ANGELL wurden vor die Herausforderung gestellt, wie sie angesichts der Kontaktbeschränkungen weiterhin zusammen proben können.
Zum Beispiel der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor D’aChor: Im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 gab es erst einmal eine Pause, dann wurde unter Chorleiterin Stephanie Heine erstmals auf Zoom geprobt. Nach den Lockerungen im Sommer wurden - mit Sicherheitsabstand und halber Gruppenstärke - die Proben nach draußen verlegt. In beiden Gruppen waren dabei alle Stimmlagen vertreten, damit ganze Chorsätze gesungen werden konnten. Das gemeinsame Singen stand dabei im Vordergrund.

Weiter ging es Stufensaal mit FFP2-Masken bevor der November-Lockdown auch das unmöglich machte.
Seither probt D’aChor jetzt wieder virtuell. Jeden Mittwoch treffen sich die Sänger*innen um 20:00 Uhr auf Zoom und singen gemeinsam. Dabei bleibt das Mikrofon aber meist abgeschaltet. Gemeinschaftliches und synchrones Singen per Videochat ist leider (noch) nicht möglich, da es immer wieder zu leichten Verzögerungen kommt.
So sind die Mikros nur zu Beginn an, wenn Chorleiterin Stephanie Heine begrüßt und sich nach und nach alle dazuschalten. Danach geht es mit Lockerungs- und Atemübungen und dem Einsingen weiter. Dabei bleibt nur Stephanie „on air“, schnippt mit den Fingern den Rhythmus und singt vor, während die Chormitglieder zuhause für sich alleine nach- bzw. mitsingen.
Sind die Stimmbänder warm, geht es mit schon bekannten Stücken weiter, zu denen die Chorleiterin dann die Begleitung beisteuert, die sie entweder selbst einspielt bzw. einsingt oder auf vorhandene Aufnahmen zurückgreift.

Für das neue Programm "Zeit" wurden Lieder, Texte und Gedanken gesammelt, es gibt auch schon eine konkrete Vorstellung, wie das Programm aussehen könnte. "Das Thema ist gerade sehr aktuell, viele bekommen ganz neue Gedanken zur Zeit. Das wird sicherlich wirken und einfließen." so Stephanie Heine. Für das neue Programm werden im dritten Teil der Probe die neuen Stimmen erarbeitet, jeweils in den eingeteilten Stimmgruppen.
Was auf den ersten Blick vielleicht seltsam anmutet, hat für den oder die Einzelnen auch handfeste Vorteile: „Man hört sich besser und kann gut an sich selbst arbeiten.“ findet z.B. Petra Marqua, die sich an Gesangsunterricht erinnert fühlt. Für Sänger*innen, die zu einer Risikogruppe gehören, ist es eine sichere Alternative zu realen Proben.
Dass dabei auch das soziale Miteinander nicht ganz auf der Strecke bleibt, ist für Chorleiterin Stephanie Heine ein ganz wichtiger Aspekt, so z.B. bei der virtuellen Weihnachtsfeier, die sehr gut ankam.
Wie allerdings das Programm klingen wird, an dem D’aChor gerade arbeitet, wird wohl für alle eine Überraschung. „Ich bin gespannt, wie wir eigentlich klingen, wenn wir uns wiedersehen“ fragt sich vermutlich nicht nur die Chorleiterin, die sich auf den ersten Auftritt nach der Pandemie freut.

Weiterhin sind neue Mitsängerinnen und -sänger, unabhängig von Stimmlage und Vorkenntnissen, willkommen. Interessent*innen melden sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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